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ALPBIONET2030

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Projektübersicht

Der ökologische Verbund ist die Basis des alpinen und globalen Lebensraum-und Artenschutzes. Da verschiedene  Regionen unterschiedliche Instrumente zur Einschätzung und Verbesserung der Biodiversität haben, ist es ein  wichtiges Thema, ein integratives Konzept  für  den  Schutz  der  Ökosysteme  und  der  Biodiversität  innerhalb der  Alpen  zu schaffen.  Die  Alpen  stellen  eine wunderschöne und einzigartige Landschaft in Europa dar, die immer noch reich an wertvollen Lebensräumen ist – dennoch sind auch sie durch Übernutzung und nicht-nachhaltige Entwicklungen gefährdet. Das  übergeordnete Ziel des Projektes besteht darin, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Naturschutzes zu konsolidieren und zu  verbessern und  gleichzeitig  ein  harmonisiertes Konzept zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie gemeinsame Planungsinstrumente  zu  schaffen, um ein hohes Maß an ökologischem  Verbund zur Erhaltung der Biodiversität zu schaffen.

ALPBIONET2030 arbeitet an:

  • Einem kohärenten und komplementären Alpen-weiten System von strategischen Alpinen Naturschutzgebieten  (SACA), das die  wertvollen und potenziellen Bereiche für ökologischen Verbund im  großen Maßstab  definiert  und auf der Ebene der Pilotregionen für ökologischen Verbund implementiert  (in  Zusammenarbeit  mit  der Alpenkonvention)
  • Einem integrativen Wildtiermanagement für die Alpen und einer Vereinheitlichung von sektoralen  Politiken  (Jagd, Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Tourismus, Räumliche Entwicklung usw.)

Durch   die   EUSALP,   die   neuen   EU-Makro-Metropolregionen,   entfaltet   sich   eine   neue Dynamik. Der Austausch zwischen relevanten Aktionsgruppen (insbesondere 6 & 7) wird den grenzüberschreitenden Transfer zwischen der Alpenkonvention und dem EUSALP-Perimeter mit ihren jeweiligen Hauptakteuren unterstützen.

ALPBIONET2030 läuft von November 2016 bis Oktober 2019 und wird vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung über das Programm Interreg Alpine Space (Gesamtbudget: 2.637.285 € - EFRE-Zuschuss: 2.241.639 €) co-finanziert.

Wichtige Resultate

  • Grenzüberschreitendes Multi-Stakeholder-Konzept für integratives Wildtiermanagement in den Alpen
  • Alpen-weites   integratives   Konzept   auf   Basis   einer Erfassung   der   Alpen-weiten Situation;  erste  Alpen-weite  Wildtierstrategie  und  Empfehlungen  für  die  Umsetzung. Grundlage für einen gemeinsamen alpinen Biodiversitätserhaltungsansatz.
  • dentifizierung der wichtigsten Barrieren rund  um  die Alpen  und  des ökologischen Verbunds zwischen dem EUSALP Perimeter und den Alpen. Empfehlungen für die Alpen-weite Umsetzung des ökologischen Verbundes in EUSALP (AG 6 & 7)
  • Toolbox mit Konzepten, Dokumentation und technischen Empfehlungen zur Stärkung des ökologischen   Verbundes  durch  ein  benutzerfreundliches  GIS-System  (als Standard-Planungswerkzeug für Ökologischen Verbund auf Basis von JECAMI)
  • Alpine Konfliktlösungsstrategien und Auswahl anverschiedenen Kommunikationswerkzeugen

Projektspezifische Ziele

  • Bereitstellung     eines standardisierten,     grenzüberschreitenden,     institutionellen Verfahrens zur Alpen-weiten Koordination und Planung im Bereich des ökologischen Verbunds (EUSALP-Perimeter)
  • Schaffung    eines    neuen    und    verbesserten    Verständnisses    derräumlichen Zusammenarbeit für Biodiversität und ökologischen Verbund unter den Alpenländern unter  Festlegung von  verschiedenen    räumlichen  Kategorien (Special  Areas  forconservation -SACA) sowie Ausarbeitung einer transnationalen Wildtiermanagement-Strategie
  • Definition  von  Prioritäten und  Umsetzung  bestehender  Planungskriterien  für  den ökologischen Verbund zwischen den Alpen und dem EUSALP-Raum

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.alpbionet2030.eu

Kontakt ALPBIONET2030: info@alpbionet2030.eu

 

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