Is it possible to make the Alps  climate-neutral and resilient by 2050? The Permanent Secretary of the Alpine Convention lays out concrete actions for the Alpine region to turn this objective reality in its new publication "Climate-Neutral and Climate-Resilient Alps 2050". The publication highlights three central policies, coming from the 25th Alpine Convention: The Declaration of Innsbruck, the Alpine Climate Target System 2050 and the 7th Report on the State of the Alps “Natural Hazard Risk Governance”.  The Alpine Climate Target System 2050, prepared by the Alpine Climate Board over the last two years, describes specific actions that must be taken under 12 different sectors to protect the Alps from climate change. The 7th Report on the State of the Alps describes the future for natural hazard risk governance. 

The Alpine Convention’s new publication calls for the Contracting Parties to prioritize climate change action and policies to preserve the Alps’ natural heritage. These targets showcase the Alps as being a model for international cooperation and its role in climate change adaptation and mitigation

The publication “Climate-Neutral and Climate-resilient Alps 2050" is available in English, French, Italian, German and Slovenian

Freigegeben in Neuigkeiten der Alpen

Eine Premiere in Frankreich: die Berghütte Col du Palet im Nationalpark Vanoise / Frankreich setzt zur Deckung ihres Energiebedarfs auf Wasserstofftechnologie.

Von Juni an wird die Berghütte am Palet-Pass, an einem außergewöhnlich unberührten Standort des Nationalparks Vanoise, ihr Energiemanagement durch Wasserstofftechnologie noch weiter optimieren.
 
Dies ist ein beispielloses Ereignis in Frankreich! Ein wichtiger Schritt in Richtung der nachhaltigen Entwicklung des Alpenraums und der besseren Nutzung erneuerbarer Ressourcen.
 
Zurzeit verfügt die Hütte über Sonnenkollektoren, also bereits über eine nachhaltige und umweltfreundliche Energieform. Allerdings kam es bisher zu Verlusten von Teilen der von den  Photovoltaik-Modulen produzierten Energie, da sie nicht gelagert werden konnte. Aus diesem Grund wird nun auf Wasserstofftechnologie gesetzt, die eine optimale und langfristige Produktion und Lagerung der Solarenergie ermöglicht.

Stéphane Martin, Techniker im Nationalpark Vanoise: „Wasserstofftechniken sind vor allem ein ausgezeichnetes Mittel der Lagerung und Weiterleitung elektrischer Energie, sauber und ohne Produktion von Treibhausgasen.“

Die Hütte am Palet-Pass, in 2600m Höhe und schwer zugängig, wird in Zukunft von dieser Technologie profitieren können und die abgespeicherte Energie während der Spitzenkonsumperioden einsetzen. Kurz, weniger Schwund und folglich positivere Auswirkungen auf die Umwelt.

Ein großer Teil des Projekts wird vom europäischen Fonds für ökonomische und regionale Entwicklung (EFRE) finanziert und, wenn der Erfolg sich einstellt, werden weitere Hütten im Nationalpark das gleiche System der Energieverwaltung annehmen. In diesem Fall wird ALPARC dazu beitragen, die Information und den Transfer der Erfahrung und Kompetenzen anderen Hüttenverwaltern der Alpen zukommen zu lassen.
 
Das gemeinsame Ziel aller Akteure ist, innovative Energiepolitik zu bevorzugen um konkrete neue und ökologisch verantwortliche Systeme zu entwickeln.

Anlage : Pressemitteilung NP Vanoise

Heute, 22. Mai, wird der internationale Tag der biologischen Vielfalt gefeiert. Lesen Sie unseren Beitrag zu diesem Anlass:

Biodiversität – Alpenkonvention – Schutzgebiete – Alpen

Zum Schutz ihrer außergewöhnlichen biologischen Vielfalt benötigen die Alpen, aufgrund ihrer spezifischen Topografie und der starken Fragmentierung der Flächen in den Haupttälern, mehr als andere Regionen eine intakte ökologische Vernetzung.

Die Schutzgebiete spielen eine Schlüsselrolle für den Schutz der alpinen Biodiversität und der ökologischen Prozesse. Diese Rolle können sie allerdings nur zu einem geringeren Maß erfüllen, wenn sie isoliert inmitten intensiv genutzter Gebiete liegen. Oft übernehmen sie "de facto“ eine wichtige Berater- und Mediationsrolle für die umliegenden Gebiete.

Wird diese Rolle gestärkt und der Austausch mit lokalen Akteuren und den Experten der Schutzgebiete gefördert, hat dies sowohl für einen verantwortungsvollen lokalen Umgang mit den ökologischen Prozessen als auch für die Biodiversität positive Auswirkungen.

Wir anerkennen die wichtige Rolle der Schutzgebiete bei der Schaffung eines ökologischen Kontinuums in den Alpen, indem bestehende Gebiete durch angepasste Maßnahmen besser miteinander vernetzt werden und eine stärke Einbindung der lokalen Bevölkerung in diese Prozesse gewährleistet wird.

 

 

Markus Reiterer, Generalsekretär der Alpenkonvention;

Univ. Prof. Dr. med. Vet. Chris Walzer (Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Wien), lead partner eines EU Alpine Space Projekt zur ökologische Konnektivität;

Guido Plassmann (Direkter von ALPARC, Netzwerk Alpiner Schutzgebiete), Koordinierung der internationalen Kooperation zwischen den alpinen Schutzgebieten

 2008 war ein besonders wichtiges Jahr für den ökologischen Verbund in den Alpen; im Folgenden ein kurzer Überblick der durchgeführten Aktionen:

Projekt ökologisches Kontinuum : Abschluss des Vorprojekts

Nach 17 Monaten intensiver Arbeit am Vorprojekt können die 4 Partner (CIPRA, ISCAR, WWF und ALPARC) die Ergebnisse vorstellen, die die unabdingbare Grundlage für die konkrete Arbeit zu den ökologischen Netzwerken der Alpen darstellen.
Die Methodologie für die Einrichtung ökologischer Netzwerke, an deren Erarbeitung denen zahlreiche alpine Wissenschaftler teilgenommen haben, ist finalisiert und veröffentlicht worden: Sie können sie auf unserer Website unter folgenden Link www.alpine-ecological-network.org downloaden. Der Katalog der Maßnahmen wird ebenfalls in Kürze zur Verfügung stehen.

Nachdem die theoretischen Grundlagen gesichert sind, kann mit der Realisierung vor Ort angefangen werden:

In den Pilotstätten in Österreich und in der Schweiz haben schon erste Arbeitssitzungen mit den wesentlichen lokalen Akteuren stattgefunden und die Aktionsphase konnte so in diesen Regionen beginnen. Demnächst sind in Deutschland Versammlungen der Akteure vorgesehen. In Frankreich hat das Departement Isère die Operationsphase seines großen Projekts der Wiederherstellung der biologischen Korridore des Grésivaudantals begonnen, die unter anderem den Einsatz von spezifischen Beschreibungen der Faunabeobachtungen an Schlüsselstellen des Verkehrsnetzes vorsieht, wichtige Maßnahmen der Sensibilisierung usw.

 

Ein weitreichendes europäisches Projekt :

Das europäische Programm ETC « Alpine Space » hat einen Projektvorschlag für ein Gesamtbudget von über 3 Millionen Euros zu diesem Thema angenommen: Der offizielle Startschuss des Projekts ECONNECT ist demgemäß in Wien Anfang November 2008 gegeben worden (siehe betreffender Artikel ).

 

Auf dem Niveau der Alpenkonvention:

Der deutsche Vorsitz der Plattform ökologischer Verbund der Alpenkonvention hat ein Forschungsbüro beauftragt, Auswahlkriterien zur Verwirklichung des Projekts der ökologischen Netzwerke für die alpinen Pilotstätten zu erarbeiten. Anfang 2009 wird der Vorsitz der Plattform an Frankreich übergehen, die ihn bis 2010 beibehalten wird.

 

Das Puzzle nimmt Formen an…

Wie Sie feststellen konnten, war das Jahr 2008 ein sehr reiches Jahr für die Thematik des ökologischen Verbunds. Es hat nicht nur die Entwicklung einer annähernd gemeinsamen Vision für die Alpen ermöglicht, sondern gleichsam das Festlegen der ersten Stücke des Puzzles „transalpiner ökologischer Verbund“ des gesamten Massivs: Wir hoffen auf ein Jahr 2009 mit ebenso vielen Ereignissen, um das Gesamtbild dieses Puzzles immer weiter vervollständigen zu können. 

Mittwoch, 27 April 2011 02:00

Ein konkretes Ergebnis der Alpenwoche

 Wenn transalpine Treffen zur Entstehung neuer Partnerschaften beitragen…

Die Alpenwoche 2008 , die in L'Argentière la Bessée/F zum Thema "neues Denken – Neues denken" stattfand, nutzte den Anlass, verschiedene innovative alpine Erfahrungen wie das ÖkoModell Achental vorzustellen.

Aufgrund dieser Präsentation sind die Erfahrungen des Achentals im Bereich des nachhaltigen Tourismus und der Energie bis zum Syndicat d’Aménagement du Trièves (Frankreich) gelangt: Einmal die Verbindung hergestellt, entstand daraus, zwei Jahre später, das gemeinsame europäische Projekt « BioRegions », das als Projekt Intelligent Energy Europe im Mai 2011 gestartet ist.

11 Partner aus verschiedenen ländlichen Regionen Europas sind an diesem Projekt beteiligt, das sich auf die Identifizierung und den Methodentransfert von „best practice“ basiert und die Entwicklung von „Bioregionen“ vorantreiben soll. Bioregionen sind Gebiete, in denen mindestens ein Drittel ihrer Energieversorgung aus Quellen lokaler und nachhaltiger Biomasse stammt.

Diese Erfahrung zeigt unter anderem, dass unsere internationalen Treffen zur Herstellung von Verbindungen zwischen Entscheidungsträgern aus den zahlreichen Alpenregionen genutzt werden und dadurch tatsächlich zur Verstärkung der Zusammenarbeit bei konkreten Aktionen vor Ort beitragen.

Mehr Informationen zum Projekt « BioRegions » :

http://www.bioregions.eu/

Quelle : CIPRA France

Freigegeben in Neuigkeiten der Alpen

 Basierend auf der Befragung von 21 Parken in den Ländern des Alpenraums zeigt der Bericht „Erneuerbare Energien in Parken der Alpen“ die Konflikte zwischen Schutz und Nutzung in Bezug auf die Produktion erneuerbarer Energien sowie mögliche Lösungswege auf. Das Projekt wurde durch die Akademien der Wissenschaften Schweiz (SAS) und das Netzwerk Alpiner Schutzgebiete (ALPARC) durchgeführt und vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) finanziell unterstützt.

Die Mehrzahl der Konflikte in den alpinen Parken wird heute durch Wind- und Wasserkraft verursacht. Bei der Wasserkraft bewirken die strengeren gesetzlichen Bestimmungen eine Entschärfung der Situation bei Restwassermengen, Schwall- und Sunkproblematik sowie der Flussdynamik. Desweiteren führen vermehrte Nutzungsansprüche zu neuen Konflikten. Windkraftwerke stoßen bei den Natur- und Landschaftsschutzorganisationen generell auf Widerstand. Bei Photovoltaik und Biomasse ist das Konfliktpotenzial aktuell noch geringer, wird aber mit dem zukünftig erwarteten, steigenden Bedarf an erneuerbaren Energien mit großer Wahrscheinlichkeit zunehmen. 

 Eine Standardlösung für den Umgang mit Konflikten gibt es nicht. Dafür ist die Situation der einzelnen Parke zu unterschiedlich. Nur ein geringer Anteil Teil von ihnen wünschen sich weitergehende Regelungen. Die Formulierung von Energiezielen oder -konzepten wird unterschiedlich beurteilt. Unabhängig davon, für welchen Weg sich ein Park entscheidet, ist die Auseinandersetzung mit dem Thema unumgänglich.

Der Bericht ist in den Sprachversionen deutsch, französisch und italienisch verfügbar und kann heruntergeladen werden unter:

www.parkforschung.ch

Donnerstag, 19 September 2013 02:00

Klimaneutrales Bauen und Sanieren in den Alpen

Seminar ALPSTAR "Die Gemeinde als Bauherrin: Klimaneutrales Bauen und Sanieren in den Alpen"

Ein Schlüssel für die Lösung des Klimaproblems liegt im Bausektor: In den Alpen verbrauchen private Haushalte etwas mehr als ein Drittel der Endenergie.

Das grosse Potenzial des Bausektors für den Klimaschutz ist offenkundig. Sehr viel CO2 einsparen und Lebensqualität gewinnen lässt sich daher durch energieeffizientes Sanieren mit ökologischen Materialien. Die Spielregeln dafür bestimmen auch die Städte, in denen rund zwei Drittel der Alpenbevölkerung lebt.

Im Mittelpunkt des Workshops am 19. September 2013 in Gap/F steht die Gemeinde als Bauherrin. Wie muss sie bauen? Wo liegen die grössten Herausforderungen? Wie kann eine Kommune ihre Bürger für energieeffizientes Sanieren und Bauen gewinnen? Antworten darauf geben unter anderem die "Alpenstädte des Jahres" Bozen/I und Sonthofen/D.

Mehr Information

Anmeldung

 Studienreise: Anmeldung jetzt offen

Nachhaltiges Bauen und Sanieren in Liechtenstein und Vorarlberg

CIPRA International und CIPRA Slovenija organisieren vom 7. bis 9. November 2013 in Liechtenstein und Vorarlberg/A eine Studienreise zum Thema "Nachhaltiges Bauen" und laden euch ganz herzlich zur Teilnahme ein. Intelligentes Bauen, Sanierung, Energieeffizienz, ökologische Baustoffe, Raumplanung, Unterstützung für Gemeinden sowie die Projekte climalp und MountEE sind einige Themen, welche bei der Exkursion besprochen und anhand von Bauobjekten gezeigt werden.

Die Exkursion ist weiter eine gute Gelegenheit Fachwissen zu vertiefen und sich mit Architekten, Ingenieuren sowie politischen Vertretern aus dem gesamten Alpenraum auszutauschen

mehr Information an diesem Link

 Die Alpen haben großes Potenzial für die Nutzung erneuerbarer Energien. Sie können dadurch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit nimmt der Druck auf die Natur zu. Welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf die Lebensräume von Tieren und Pflanzen? Wie wirken sie sich auf die Landnutzung und die Qualität der Böden aus? Welches Ausmaß der Nutzung erneuerbarer Energien ist vertretbar?

 

Die Partner des Projekts recharge.green arbeiten intensif an Antworten auf diese Fragen. Sie werden ihre ersten Ergebnisse im Rahmen einer

Internationalen Tagung über erneuerbare Energien des Projekts recharge.green

offiziell vorstellen und mit Expert/Innen und Betroffenen debattieren. Anliegend das Programm der Tagung.  

La première édition du salon EnergiCîmes est organisée par le Parc du Massif des Bauges,

en collaboration avec l’ASDER, PRIORITERRE, les organisations professionnelles, TENERRDIS et l’INES et la commune de Lescheraines.

Les thèmes sont: les économies d’énergies dans l’habitat et le transport, les énergies renouvelables et l’éco-construction adaptées aux spécificités du PNR du massif des Bauges