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In the frame of InnovAlps project and during this last year and a half, ALPARC has been committed in parks regional development in the Alps. During on-sites visits and workshops in three pilot regions, skills and experiences of local actors coming from parks, politics, tourism and local development were rallied and were able to exchange. InnovAlps has also presented a panel of initiatives of innovating local development, all characterized by novelty, risks-taking, valorization and cooperation between protected areas technical teams and other local actors. The project was closed by a final conference in the Regional Nature Park Pfyn-Finges (Switzerland) last September. In the final report, ALPARC has summarized project results and has formulated political recommendations for an improvement of the innovating capacity in the alpine parks territories.

On the basis of these results, ALPARC currently develop ideas or projects for a continuation in the “Regional development and life quality” focusing on, for instance, sustainable tourism or short circuits. In addition, ALPARC think about proceeding to work with an actor network of local development and enhance exchanges between alpine parks territories.

Acknowledgements


ALPARC is particularly thankful to the three pilot regions of InnovAlps project and their actors for their commitment, the interest they have shown in this project. ALPARC also thanks Austrian, Swiss, and French parks federations for their collaboration in this project. This project has been financed by Swiss federal office of the Environment.

More information
•    www.alparc.org/innovalps
•    Final report is available on request (in German). A synthesis will be available in the other Alpine languages beginning of 2017.

 

Confederation helvetique

Im Rahmen der diesjährigen Alpenwoche und der XIV. Alpenkonferenz in Grassau im Oktober 2016 händigte ALPARC der deutschen Umweltministerin, Dr. Barbara Hendricks, und dem österreichischen Vorsitz der Alpenkonvention eine Liste mit politischen Forderungen für die Zukunft der alpinen Schutzgebiete aus.


Das Dokument mit dem Titel „Die Zukunft der alpinen Schutzgebiete – Politische Forderungen“ wurde gemeinsam von den ALPARC-Mitgliedern im Rahmen des Jubiläumsjahres zum 20-jährigen Bestehen von ALPARC erarbeitet. Das Dokument beinhaltet sechs Forderungen der Schutzgebiete, die für die Sicherstellung einer kontinuierlichen und erfolgreichen Erfüllung ihrer Aufgaben in den Bereichen Natur- und Landschaftsschutz sowie nachhaltige Entwicklung wichtig sind.


Lesen Sie das komplette Dokument online.

The poster collection "Bilder der Innovation - Images de l'innovation 2016" highlights innovations in regional development in protected areas of the Alps.It presents 17 innovative approaches which were identified in the InnovAlps project (2015-2016) in national and regional/nature parks in France, Switzerland and Austria.

A focus lies on innovations in the InnovAlps pilot regions: the regional nature parks Tiroler Lech, Pfyn-Finges and the Baronnies provençales. Obviously, the posters only represent a tiny part of innovations in peripheral areas of the Alps. The collection is thus more a sort of a starting point, providing lots of free space for new posters and opening a new way to communicate innovations in protected areas.

 

Hier finden Sie die Dokumentation der Abschlusskonferenz des Projekts InnovAlps (2015-2016): die Präsentationen von ALPARC (Deutsch, Französisch) und den Pilotregionen sowie die Präsentation und eine Kreativmethode (Deutsch, Französisch) des externen Sprechers, dem Grafikdesigner Jonas Wyssen.

ALPARC hat im Rahmen des InnovAlps-Projekts das Engagement von drei alpinen Naturparkregionen für Innovation und Nachhaltigkeit in der Regionalentwicklung gewürdigt. Bei der Abschlusskonferenz des Projekts am 29. und 30. September in Leuk-Susten (Wallis, CH) wurden der Naturpark Pfyn-Finges (CH), die Naturparkregion Tiroler Lech (AT) sowie der regionale Naturpark der Baronnies provençales (FR) als erste Pilotregionen für innovative Regionalentwicklung ausgezeichnet.


25 Personen aus vier Alpenländern kamen zur Abschlusskonferenz im Naturpark Pfyn-Finges, die die letzte offizielle Veranstaltung des Projekts war. Sie bot die Möglichkeit, die lebendigen Austausche während der Workshops in den Pilotregionen Revue passieren zu lassen und die Projektergebnisse zu präsentieren.


Die Posterkollektion "Bilder der Innovation - Images de l'innovation 2016" wurde offiziell bei der InnovAlps Abschlussveranstaltung vorgestellt.Sie prÄsentiert Innovationen in der Regionalentwicklung in Schutzgebietsregionen der Alpen

Siehe die vollständige Pressemitteilung im Anhang.

 

ALPARC führt das Projekt InnovAlps im Auftrag des Schweizer Bundesamtes für Umwelt BAFU durch.

InnovAlps logo 1 main low

Am 21 und 22 Juni 2016 fand im regionalen Naturpark der Baronnies provençales der dritte und letzte Workshop im Rahmen des Projekts InnovAlps statt. Zwischen Südfranzösischen Alpen und Provence gelegen verbindet die Landschaft und das Leben dort alpine mit provencalischen Einflüssen. Die Region ist bekannt für ihre diversen landwirtschaftlichen Produkte (Oliven, Aprikosen, Wein, Lawendel, …), ihre abwechslungsreichen und offenen Landschaften, ihre versteckten Dörfer und ihre natürliche Vielfalt.

In dieser extrem ländlichen Region (die Hälfte der Gemeinden hat weniger als 100 EinwohnerInnen) ist der Naturpark ein Impulsgeber: Er ist Iniator und Begleiter von vielen Projekten der ländlichen Entwicklung und koordiniert neue Ansätze mit einem großen Netzwerk von lokalen AkteurInnen. Während des Workshops konnten einige dieser Akteuren und die ProjektleiterInnen des Naturparks von diesen Initiativen berichten. Das Naturparkpersonal hat dabei die direkte Verbindung zur Entwicklungsstrategie immer wieder deutlich gemacht. Sie ist der rote Faden, an dem die sich die Projekte orientieren müssen und der garantiert, dass die Entwicklung wirtschaftlich und sozial nachhaltig ist. Um die Region als Ganzes lebendig zu gestalten, ist ein strategisches Ziel der AkteurInnen ein regionales Wirtschaftssystem zu stärken, in der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung in der Region geschehen. Da die Landwirtschaft in der Region immer noch 18 % der Erwerbstätigen beschäftigt, sind diese Bestrebungen vor allem auf den Erhalt der Berglandwirtschaft ausgerichtet. Es geht um Qualitätssteigerung und Diversifizierung.

 

03 Worhsop Buis les Baronnies ALPARC VD

 

Eine Initiative in diesem Bereich ist die Vernetzung von landwirtschaftlichen Produzenten und regionalen Abnehmern aus Handwerk, Tourismus und Geschäften. Ziel war es, die regionale Vermarktung zu verbessern sowie die Beschaffung von regionalen Rohstoffen und Produkten für letztere zu erleichtern. 2013 wurde in diesem Zusammenhang der Verein „Kurze Wege in den Baronnies pronvençales“ gegründet. In Zusammenarbeit mit dem Park und dem Département wurde eine Online-Bestellplattform entwickelt. Diese verbindet die Produzenten mit den Abnehmern, macht die Vielfalt der regionalen Produktion ersichtlich und verbessert auch noch die Logistik in der bergigen Region durch die Schaffung von Sammel- und Abholstellen. Die Mitglieder des Vereins garantieren die Qualität ihrer Produkte durch Unterschrift einer gemeinsamen Erklärung, über die offiziellen Gütesiegel hinaus (AOP, IGP, AB, …).

 

Der Naturpark beschäftigt sich darüber hinaus mit vielen anderen Projekten der ländlichen Entwicklung, die während des Workshops angesprochen wurden. Im Bereich Tourismus versucht der Naturpark die Region durch mehrere Trümpfe inwertzusetzen: Entwicklung von Tourismusangeboten in Verbindung mit der Qualität des Nachthimmels, Outdoorsport und Gesundheit (verbunden mit der traditionellen Produktion von Kräutern und Gewürzen). Im Bereich Umweltbildung geht es dem Naturpark darum, eine gesamtheitliche Perspektive auf die Geschichte der Region zu vermitteln, in der Natur und Landschaft eng mit den menschlichen Aktivitäten und damit der Kultur verknüpft sind. Seit einiger Zeit versucht der Naturpark mit einer Reihe von Akteuren im Netzwerk „Innovation in den Baronnies provençales“ die Entwicklung von neuen Arbeitsformen zu unterstützen. Co-working kann in ländlichen Regionen neue Aktivitäten fördern und zudem sozialen Mehrwert erzeugen. 2016 wurden daher zwei Orte es co-working in der Region als Experimente gestartet.

Gilberte Bremond, stellvertretende Direktorin des Parks, unterstrich während des Workshops, dass die regionalen Naturparke in Frankreich die explizite Aufgabe haben, innovativ zu sein. Die Parke haben Innovation sozusagen in den Genen. Im Rahmen dieses Austauschs in den Baronnies konnten die Teilnehmer aus der Schweiz und aus Österreich wertvolle Erfahrungen und Ideen für ihre eigenen Regionen sammeln.

 

Das Projekt InnovAlps neigt sich dem Ende zu


InnovAlps befasst sich mit der Suche nach neuen und alternativen Ansätzen der ländlichen Entwicklung in Schutzgebietsregionen. Drei Pilotregionen, alle drei Naturparke, haben sich dabei dem transnationalen Austausch zum Thema Innovation verschrieben. Sie konnten im Rahmen der Workshops ihre Projekte in den Bereichen Tourismus, Regionalvermarktung, Umweltbildung und im weiteren Sinne Governance und regionale Kooperation vorstellen.

Die letzte Veranstaltung des Projekts wird die Abschlusskonferenz am 29 und 30 September 2016 im regionalen Naturpark Pfyn-Finges im Wallis (CH) sein. Unter dem Titel “Alpine Nature Parks – Models for Change” soll es bei der Konferenz um soziale Innovation in alpinen Schutzgebieten gehen. Sie wird die Ansätze und Ergebnisse vorstellen, die während des Projekts gesammelt wurden. Die Veranstaltung wird auch die Möglichkeit bieten, über Folgeprojekte im Bereich Regionalentwicklung in Schutzgebietsregionen zu diskutieren.

2017 ist es wieder soweit – der Nationalpark Hohe Tauern Salzburg (www.hohetauern.at) organisiert bereits zum 6. Mal das “Internationale Symposium zur Forschung in Schutzgebieten” unter dem Dach von Nationalparks Austria (www.nationalparksaustria.at). Es findet vom 2. bis 4. November 2017 an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg statt. Damit die Themen möglichst der aktuellen Forschung und den Bedürfnissen der Schutzgebiete entsprechen, werden diese öffentlich ausgeschrieben.

 

Bis 31. Oktober 2016 können über die Tagungshomepage Themen für Sessions vorgeschlagen und mittels Online-Formular angemeldet werden: www.nationalparksaustria.at/symposium2017


Weitere informationen hier ( Englisch)


08 Logos financeurs Symposium

Freigegeben in Neuigkeiten der Alpen

The international conference of LabEx ITEM " Mountain regions, territories of innovation" will be held in the City Territory - Université de Grenoble-Alpes, Grenoble, France, from 11 to 13 January 2017.

The aim of this project is to conduct a social, economic and cultural analysis of innovation in Mountain Territories. A lot of issues will be debated, such as : What role in innovation at the local and regional levels (and their links)? Which meanings and visions of the mountain are at issue in the light of change? And what kind of territories emerge from these transitions?

More information and registration : http://labex-item.insight-outside.fr/colloque-innovation-montagne/index.php?langue=en&onglet=6&acces=&idUser=&emailUser=

ALPARC verstärkt seine Arbeit im Bereich "Regionalentwicklung und Lebensqualität". Im Oktober hat das Netzwerk im Rahmen des Projekts InnovAlps und in enger Zusammenarbeit mit den nationalen Naturparkverbänden von Frankreich, Österreich und der Schweiz drei Pilotregionen ausgewählt worden: die Naturparkregion Tiroler Lech in Österreich, der regionale Naturpark der Baronnies provençales in Südfrankreich und der Naturpark Pfyn-Finges im Kanton Wallis in der Schweiz. Alle drei Schutzgebietsregionen zeichnen sich durch eine integrierte Entwicklungsstrategie und besonders innovative Projekte aus, sind jedoch strukturell sehr unterschiedlich.


Das Projekt InnovAlps soll innovative Ansätze der Regionalentwicklung in Schutzgebieten und ihren weiteren Regionen untersuchen und hervorheben. Ziel des Projekts ist es, den Erfahrungsaustausch zwischen Schutzgebieten im Hinblick auf Innovation und Regionalentwicklung in ihren Regionen anzuregen und Empfehlungen für andere Regionen zu entwickeln. Wie kann Innovation in Schutzgebietsregionen aussehen? Wie entwickelt man neue Ideen? Wie motiviert man andere Akteure zur Zusammenarbeit? Wie verstetigt man erfolgreiche innovative Ansätze? Antworten auf diese Fragen sollen die Arbeit mit den drei Pilotregionen geben. ALPARC führt das Projekt im Auftrag des Schweizer Bundesamtes für Umwelt BAFU durch.


Mehr Informationen unter: www.alparc.org/innovalps


Kontakt: dominik.cremer-schulte@alparc.org

 

      Réseau parcs français         Réseau parcs swiss    Réseau parcs autrichiens

 

Die Alpen bieten ideale Bedingungen für naturnahen Tourismus.

Zehn Kriterien auf wissenschaftlicher Basis sind in der neuesten Veröffentlichung von Dominik Siegrist, Susanne Gessner und Lea Ketterer Bonnelame formuliert worden.


Die zehn von den Autoren formulierten wissenschaftlichen Kriterien sollen professionellen des Tourismus und Reisezielstätten helfen, den Anfragen gerechter zu werden und ihre Qualitätsnormen zu verbessern. Sie umfassen den Naturschutz, die Landschaftsplanung oder die Umweltbildung.


Dominik Siegrist erinnert an die zahlreichen schon bestehenden Beispiele des naturnahen Tourismus in den Alpen, wie die „Alpinistendörfer“ Österreichs, diese mit einem Label versehenen Dörfer, die den Weg des nachhaltigen Tourismus in ihre Tradition einbinden. Er fordert die politischen Entscheidungsträger auf, durch die Anwendung von geregelten Bedingungen ihre Verantwortung zu übernehmen. Diese Idee wird in Deutschland geteilt: die beiden Dörfer Ramsau und Hinterstein sollen demnächst auch ihr Gütezeichen erhalten. Die Einbindung und Motivation der Bevölkerung waren entscheidend in den Prozeduren, dies ist eines der von den Autoren formulierten Kriterien.


Die HSR Hochschule für Technik Rapperswill organisiert zu diesem Thema am 10. Juni 2015 eine Fachtagung  mit dem Titel:  « Naturgenuss statt Erlebnis-Burnout? »

Quelle : CIPRA International, http://www.cipra.org/fr/nouveautes/aller-plus-loin-que-le-tourisme-durable? und weitere Information : http://www.alpenverein.de/presse/bergsteigerdoerfer-hinterstein-ramsau_aid_15232.html (de), Siegrist, D., Gessner, S., Ketterer Bonnelame, L. (2015). Naturnaher Tourismus. Qualitätsstandards für sanftes Reisen in den Alpen. Bristol-Schriftenreihe 44. Bern. http://www.haupt.ch/index.php?cl=details&anid=9783258079226 (de)

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